10 Fragen, die Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen, mit gutem Zeichen, Warnsignal und meiner eigenen Antwort.
Wenn Sie einen Berater in Ihren Betrieb holen, öffnen Sie ihm alles: Ihre Zahlen, Ihre Abläufe, Ihre Mannschaft und ein Stück weit auch sich selbst.
Trotzdem entscheiden viele nach Sympathie und Bauchgefühl. Das ist nicht falsch, aber es reicht nicht. Mit den folgenden zehn Fragen können Sie jeden Anbieter prüfen und mehrere Anbieter miteinander vergleichen.
Drei der zehn Fragen erkläre ich im Video:
Zu jeder Frage finden Sie ein gutes Zeichen, ein Warnsignal und meine eigene Antwort. Haken Sie ab, was der Anbieter erfüllt, den Sie gerade prüfen. Unten sehen Sie Ihre Auswertung.
Das Vorgespräch (häufig auch Strategiegespräch genannt) führt die Person, die später mit Ihnen arbeitet. Sie lernen sie wirklich kennen.
Im Vorgespräch sitzt ein Vertriebsmitarbeiter, der ein Programm verkauft. Wer danach die Arbeit macht, sehen Sie erst nach der Unterschrift.
Das Klarheitsgespräch führe ich selbst. Ich bin auch die Person, die später mit Ihnen arbeitet.
Der Berater ordnet Ihre Situation konkret ein, stellt Rückfragen, die Sie weiterbringen, und Sie nehmen schon aus dem Gespräch etwas mit.
Das Gespräch besteht aus Fragen, die Ihr Problem dramatisieren, Vertriebsfloskeln, Selbstdarstellung und Beispielen anderer Betriebe. Ihre eigene Lage kommt kaum vor.
Im Klarheitsgespräch ordne ich Ihre Situation bereits konkret ein und halte die Ergebnisse schriftlich fest. Ob das trägt, merken Sie im Gespräch selbst.
Er kennt die Zusammenhänge im Handwerk (Meisterpflicht, Mitarbeitermarkt, Kundenstruktur) und kann sie ohne Floskeln erklären.
Er berät „alle Branchen“ und überträgt Konzepte aus Konzernen.
15 Jahre Handwerksforschung, zuletzt als stellvertretender Direktor des Forschungsinstituts für Berufsbildung im Handwerk an der Universität zu Köln, dazu Moderation von Arbeitskreisen und Ausschüssen auf Bundesebene.
Er betrachtet Zusammenhänge in Ihrem Betrieb zwischen Unternehmerperson (mit Familie), Marktposition und Geschäftsmodell, Prozessen, Mitarbeitenden und finanzieller Situation zusammen und zeigt, wie die Teile ineinandergreifen.
Er bietet nur einen Baustein an (zum Beispiel nur Marketing, nur Recruiting oder nur ein Software-Tool) und lässt die betrieblichen Zusammenhänge außer Acht.
Ich betrachte die Situation ausgehend von der Unternehmerpersönlichkeit, der Marktposition, den Prozessen und den Mitarbeitenden zusammen. Die finanzielle Situation ist das Ergebnis von Entscheidungen in den anderen Feldern und dient als Steuerungsinstrument. Bei Steuer, Recht und Bewertung binde ich Ihre Fachleute ein, statt sie zu ersetzen.
Das Angebot entsteht nach dem Gespräch und beschreibt Ihre Situation.
Es gibt ein festes (Halb-)Jahresprogramm, bevor der Berater Ihren Betrieb kennt.
Die Angebote entstehen aus dem Klarheitsgespräch. Zukunftsfahrplan und Übernahmefahrplan haben eine feste Programmdauer mit klarem Ergebnis, aber keine Laufzeit, die Sie über Monate bindet.
Es gibt ein ausführliches und strukturiertes Erstgespräch, in dem der Berater Ihre Situation versteht, bevor er etwas empfiehlt.
Das Angebot kommt nach 20 Minuten oder wird standardisiert zugesendet.
Das Klarheitsgespräch dauert 60 Minuten und ist gründlich vor- und nachbereitet. Erst nach einem tieferen Verständnis folgt das Angebot, das Ihrem Bedarf entspricht.
Er sagt, was Sie danach in der Hand haben (Klarheit, Entscheidungsgrundlage, Plan), und was in Ihrer Verantwortung bleibt.
„Nachfolge gelöst in acht Wochen“ oder „Erfolgsgarantie“.
Ich verspreche im ersten Schritt Klarheit, einen Plan und Entlastung. Weitere Umsetzungsprojekte können dann nach Ihrem Bedarf folgen. Garantien halte ich für unseriös, weil das Ergebnis der Zusammenarbeit nicht nur von meiner Leistung abhängt.
Sie wissen vorher, wie viele Stunden pro Woche Sie selbst einplanen müssen.
„Sie müssen sich um nichts kümmern.“
Den Zeitaufwand für Sie benenne ich vor Beginn konkret, in Stunden pro Woche, abgestimmt auf den Rhythmus, den wir vereinbaren.
Er grenzt sich klar ab, etwa bei Steuer- oder Rechtsfragen, und arbeitet mit Ihrem Steuerberater und Anwalt zusammen.
Er bietet alles aus einer Hand an.
Ich gebe keine Steuer- oder Rechtsberatung und bewerte keine Betriebe. Dafür stimme ich mich mit Ihren Fachleuten ab.
Er benennt eigene Grenzen und sagt, wenn eine Zusammenarbeit nicht passt.
Er kann alles, hat alles schon gemacht und nimmt jeden Auftrag an.
Ich benenne vorab, wo mein Vorgehen neu ist, und was mich dennoch befähigt. Passt eine Zusammenarbeit nicht, sage ich es.
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Diese Checkliste gilt für jeden Anbieter, auch für mich. Wenn Ihnen eine Frage fehlt, sagen Sie es mir. Ich ergänze sie.
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