Wer einen Handwerksbetrieb übernehmen will oder gerade übernommen hat, bekommt Werkstatt, Kunden und Mitarbeiter, aber nicht automatisch deren Vertrauen. Der Übernahmefahrplan klärt mit Ihnen, womit der Betrieb wirklich verdient, welche Abläufe Sie zuerst anfassen, wie Sie Ihre Mannschaft gewinnen und wie Sie die Übergabe mit dem bisherigen Inhaber gestalten. Persönlich, 1:1 und beginnend mit einem Besuch im Betrieb.
Kostenfreies Klarheitsgespräch vereinbaren → 60 Minuten · unverbindlich · mit erster Einschätzung, welche Themen in Ihrer Übernahme am dringendsten sindDie schauen immer noch zum alten Chef.
Der Kaufvertrag ist unterschrieben, aber bei jeder wichtigen Frage richtet sich der Blick des Teams auf Ihren Vorgänger.
Ich will einiges ändern. Aber nicht alles auf einmal kaputt machen.
Sie sehen, was besser laufen könnte. Gleichzeitig hat das Team gerade erst einen Wechsel verarbeitet.
Was, wenn jetzt die Guten gehen?
Ein, zwei Schlüsselpersonen tragen den Betrieb. Fällt eine davon weg, fehlt Wissen, das nirgends aufgeschrieben ist.
Ich kenne die Zahlen. Den Betrieb noch nicht.
Bilanz und Auftragsbestand haben Sie geprüft. Wie der Betrieb im Alltag wirklich läuft und an wem die Kunden hängen, zeigt sich erst jetzt.
Der Kaufvertrag macht Sie zum Inhaber. Zum Chef macht Sie erst Ihre Mannschaft.
Rechtlich ist die Sache klar: Bei einem Betriebsübergang gehen die bestehenden Arbeitsverhältnisse nach § 613a BGB automatisch und zu den bisherigen Bedingungen auf Sie über. Die Loyalität Ihrer Mitarbeitenden geht nicht automatisch mit. Ihr Vorgänger hat sich seinen Status im Betrieb über Jahre erarbeitet. Diesen Status haben Sie am ersten Tag nicht, und das Team beobachtet sehr genau, ob Sie die Arbeit, die Kunden und die Kollegen wirklich verstehen.
Ähnlich bei den Kunden: Gerade im Handwerk hängen viele Kundenbeziehungen an der Person des bisherigen Inhabers. Ein abrupter, unangekündigter Wechsel gehört zu den größten Risiken im ersten Jahr nach der Übernahme.
Und dann sind da Ihre eigenen Pläne. Zu viele Veränderungen auf einmal wirken auf ein verunsichertes Team nicht als Aufbruch, sondern als Bedrohung. Wer in den ersten Monaten zu viel umkrempelt, verspielt genau das Vertrauen, das er gerade aufbaut.
Die gute Nachricht: Ankommen lässt sich planen. Wer weiß, worauf der Betrieb steht, wen er braucht und was er wann verändert, schafft zuerst Stabilität und gewinnt dann die Mannschaft für den eigenen Weg.
Wie Sie in den Betrieb kommen, bestimmt Ihr Standing im Team. Deshalb setzt der Übernahmefahrplan bei Ihrer Ausgangslage an.
Sie kennen Abläufe, Kunden und Kollegen. Genau das macht den Rollenwechsel schwierig: Gestern waren Sie Kollege auf Augenhöhe, heute treffen Sie Entscheidungen, die nicht allen gefallen.
Die Aufgabe: Führung neu definieren, ohne die gewachsenen Beziehungen zu beschädigen.
Waren Sie schon im Betrieb, kennt das Team Sie, oft aber noch in der alten Rolle. Kommen Sie von außen dazu, müssen Sie fachlich und menschlich erst ankommen. In beiden Fällen werden Sie am Vorgänger gemessen, der zugleich zur Familie gehört.
Die Aufgabe: eine eigene Rolle finden und die Übergabe in der Familie klar regeln.
Team und Kunden kennen Sie nicht, und Ihnen fehlt am Anfang der „Stallgeruch“, den sich der Vorgänger über Jahrzehnte erarbeitet hat. Viele Regeln im Betrieb stehen nirgends geschrieben.
Die Aufgabe: den Betrieb verstehen, bevor Sie ihn verändern, und Vertrauen bei Team und Kunden aufbauen.
Unabhängig von der Ausgangslage: Auch wer Standing mitbringt, erlebt oft, dass langjährige, gestandene Mitarbeitende notwendige Veränderungen nicht einfach mittragen. Sie zu gewinnen, statt sie zu übergehen, ist eine der wichtigsten Aufgaben der ersten Monate. Dafür brauchen Sie gute Argumente und den richtigen Zeitpunkt.
Viele Themen sind für jeden Betrieb gleich wichtig, ob Sie abgeben oder übernehmen: Markt, Abläufe, Mannschaft, Zahlen und Ihr Zielbild. Beim Übernahmefahrplan verschieben sich die Schwerpunkte. Es geht nicht darum, den Betrieb vom Inhaber unabhängig zu machen, sondern darum, dass Sie als neuer Inhaber ankommen, ohne die Mannschaft zu verlieren. Am Ende können Sie drei Fragen beantworten:
Kunden, Wertschöpfung, Abläufe und Zahlen: ein ehrlicher Blick, auch dort, wo bisher nur Ihr Vorgänger Bescheid wusste.
Welche Schlüsselpersonen Sie halten müssen, wie Sie Stabilität schaffen und wie Sie gestandene Mitarbeitende für Veränderungen gewinnen.
Ein Plan für die ersten 90 Tage: was zuerst kommt, was bewusst später, und wer im Betrieb welche Aufgabe übernimmt.
Welche Bausteine wie viel Raum bekommen, richtet sich nach Ihrer Ausgangslage und danach, ob Sie vor oder schon nach der Übernahme stehen. Den größten Raum nimmt bei den meisten Übernehmern die Mannschaft ein.
Die sechs Bausteine sind kein starres Paket. Wie stark wir jeden gewichten, hängt von Ihrer Ausgangslage ab: Wer als langjähriger Mitarbeiter übernimmt, braucht andere Schwerpunkte als ein externer Käufer oder die Tochter des Inhabers. Deshalb nenne ich hier bewusst keinen Preis. Im kostenfreien Klarheitsgespräch legen wir Ihre Schwerpunkte und den Rhythmus der Termine fest. Den Festpreis dafür kennen Sie vor dem Start.
Eine kompakte, individuell für Ihre Übernahme erarbeitete Entscheidungsgrundlage mit einem 90-Tage-Plan. Sie gehört Ihnen und ist vollständig nutzbar, auch ohne Folgeauftrag.
Ein Team, das weiß, was sich ändert und was bleibt, und Kunden, die beim Betrieb bleiben.
Schlüsselpersonen, die bleiben, und gestandene Mitarbeitende, die Veränderungen mittragen.
Veränderungen in der richtigen Reihenfolge, damit aus dem übernommenen Betrieb Ihr Betrieb wird.
Was ich Ihnen nicht verspreche: In acht Wochen sind Sie nicht fertig angekommen, denn Vertrauen wächst über Monate. Sie bekommen Klarheit über Prioritäten, begründete Entscheidungen und einen Plan für die ersten 90 Tage. Eine Garantie, dass niemand geht, gibt es nicht, und Rechts-, Steuer- oder Finanzierungsberatung ist nicht Teil des Übernahmefahrplans.
Steuern, Recht, Unternehmensbewertung und Finanzierung bleiben bei Ihrem Steuerberater, Ihrem Anwalt, Ihrer Bank oder der Handwerkskammer. Ich arbeite mit ihnen zusammen, nicht gegen sie.
Für alle, die einen Handwerksbetrieb übernehmen oder gerade übernommen haben: als langjähriger Mitarbeiter, als Familiennachfolger oder als externer Käufer. Voraussetzung ist ein konkreter Betrieb. Wer noch auf der Suche ist, findet bei der Handwerkskammer und in der Nachfolgebörse nexxt-change die richtigen Anlaufstellen.
Der Zukunftsfahrplan richtet sich an Inhaber, die ihren Betrieb übergabefähig machen wollen. Der Übernahmefahrplan ist der Zukunftsfahrplan, angepasst auf die Situation des Übernehmers. Viele Themen sind für jeden Betrieb gleich wichtig: Markt, Abläufe, Mannschaft, Zahlen und Ihr Zielbild. Die Schwerpunkte verschieben sich aber: Im Mittelpunkt stehen Ihr Ankommen als neuer Chef, das Gewinnen der Mannschaft und die Übergabe mit dem bisherigen Inhaber.
Beides ist möglich. Je früher, desto besser: Weichen wie die Gestaltung der Übergabezeit oder die Kommunikation mit dem Team lassen sich im Nachhinein nur schwer korrigieren. Ideal ist der Zeitraum kurz vor der Vertragsunterschrift bis in die ersten Monate danach. Vor der Übernahme setzt der Besuch im Betrieb voraus, dass der bisherige Inhaber einverstanden ist.
Die Übergabe mit dem bisherigen Inhaber ist ein eigener Baustein: Welche Rolle übernimmt er, wie lange bleibt er im Betrieb, und wie kommunizieren Sie gemeinsam an Team und Kunden? Ziel ist eine feste Übergangszeit mit klar abnehmender Rolle des Vorgängers statt eines unbefristeten „man wird schon sehen“. Die vertragliche Regelung übernimmt Ihr Anwalt.
Nein. Steuern, Recht, Unternehmensbewertung und Finanzierung bleiben bei Ihrem Steuerberater, Ihrem Anwalt, Ihrer Bank und der Handwerkskammer. Ich arbeite mit ihnen zusammen. Im Übernahmefahrplan geht es um die unternehmerische, menschliche und organisatorische Seite der Übernahme.
Bewusst nenne ich hier keinen Pauschalpreis. Welche Bausteine Sie brauchen, wie stark wir sie gewichten und wie lange wir an ihnen arbeiten, ergibt sich erst aus Ihrer Ausgangslage. Im kostenfreien Klarheitsgespräch erarbeiten wir Ihren individuellen Plan. Daraus ergibt sich ein Festpreis, den Sie vor dem Start kennen.
Den Rhythmus der Sitzungen passen wir an Ihre Situation an, einen festen Wochentakt gibt es nicht. Damit Sie den größten Nutzen aus jeder Sitzung ziehen, lohnt sich eine kurze Vorbereitung. Teilweise brauche ich Unterlagen aus dem Betrieb, dafür bin ich auf Ihre Mithilfe angewiesen. Die Zusammenarbeit ist aber genau darauf ausgelegt, Ihnen die Zeitfenster zu schaffen, die Sie für die strategische Führung Ihres Betriebs brauchen.
Im kostenfreien Klarheitsgespräch (60 Minuten) schauen wir gemeinsam auf Ihre Ausgangslage, Ihren Betrieb und Ihre Mannschaft. Sie erhalten eine erste Einschätzung, welche Themen am dringendsten sind, und eine ehrliche Antwort, ob der Übernahmefahrplan der richtige nächste Schritt ist. Wenn nicht, sage ich Ihnen das.
Per Video oder Telefon – das wählen Sie bei der Terminbuchung. Lieber direkt anrufen? 02234 2194-980 (mein virtueller Assistent vereinbart mit Ihnen einen Termin, der für Sie günstig ist)
Noch ganz am Anfang? Der Ratgeber zu den vier Phasen einer Übernahme gibt Ihnen eine erste Orientierung.Der Übernahmefahrplan ist eine Unternehmensberatung. Er ersetzt keine Steuer-, Rechts- oder Finanzierungsberatung und keine Unternehmensbewertung; dafür arbeite ich mit Steuerberatern, Anwälten und der Handwerkskammer zusammen, Finanzierungsfragen klären Sie mit Ihrer Bank.
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