Erstgespräch buchen
Ratgeber · Mitarbeiter gewinnen

Mitarbeiter finden im Handwerk: Der vollständige Leitfaden

Volle Auftragsbücher, aber niemand da, der die Arbeit erledigt: Für viele Handwerksunternehmer ist das der Alltag. Wer in dieser Lage einfach eine Stellenanzeige schaltet, macht oft die gleiche Erfahrung – es meldet sich kaum jemand, oder die Bewerber passen nicht. Was die wenigen Betriebe anders machen, die zuverlässig gute Mitarbeiter finden, und wie eine strukturierte Vorgehensweise dabei hilft, erkläre ich in diesem Beitrag.

Warum es so schwer ist, im Handwerk Mitarbeiter zu finden

Viele Handwerksunternehmer kennen ein bestimmtes Muster: Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, teils für Monate im Voraus. Das klingt zunächst nach einer komfortablen Situation, hat aber eine Kehrseite. Der Unternehmer selbst ist im Dauereinsatz – Kundengespräche führen, Angebote schreiben, Aufträge planen, Mitarbeiter einteilen, Rückfragen beantworten, mitunter noch selbst mit anpacken. Abend- und Samstagsarbeit im Betrieb wird zur Regel statt zur Ausnahme, und zu Hause macht sich bemerkbar, dass man beim Essen wieder gefehlt hat.

Die naheliegende Reaktion ist meist: „Ich brauche mehr Mitarbeiter", gefolgt von einer klassischen Stellenanzeige. Die Erfahrung vieler Betriebe ist dabei ernüchternd: Die Bewerber, die sich melden, scheinen häufig „nicht die richtige Einstellung" mitzubringen. Manche wenden sich daraufhin an Personalagenturen – und geben dabei viel Geld aus, ohne dass sich das Grundproblem löst.

Was erfolgreiche Betriebe anders machen

Es gibt einen kleinen Kreis von Betrieben – grob geschätzt die besten 10 Prozent, mit einigem Spielraum nach oben –, denen es deutlich leichter fällt, passende Mitarbeiter zu finden. Was diese Betriebe auszeichnet, lässt sich auf einige Punkte zusammenfassen:

„Viele Handwerker haben noch nicht erkannt, wie sehr sich die Investitionen in die Aufstellung eines guten Teams auszahlen."

— Rolf Rehbold

Drei Sorgen, die viele Handwerksunternehmer teilen

Wer schon einmal enttäuschende Erfahrungen mit Personalsuche gemacht hat, bringt verständlicherweise Vorbehalte mit. Drei davon tauchen besonders häufig auf.

„Bei mir klappt das ohnehin nicht wie bei anderen"

Diese Sorge ist berechtigt, wenn man von einer Standardlösung von der Stange ausgeht. Als Wissenschaftler und nicht als klassische Agentur arbeite ich jedoch nicht mit einer einzigen Vorlage für alle Betriebe. Stattdessen wird zunächst die konkrete Situation des jeweiligen Betriebs analysiert, um daraus die Lösung abzuleiten, die tatsächlich passt.

„Werbung für offene Stellen kostet nur Geld"

Viele Betriebe scheuen die Investition in Werbung für Mitarbeiter. Dabei verursachen auch unbesetzte Stellen Kosten – etwa durch entgangene Aufträge oder Mehrbelastung im Team. Ob sich eine Investition für den jeweiligen Betrieb rechnet, wird im kostenfreien Erstgespräch konkret durchgerechnet. Rechnet es sich nicht, gibt es dafür auch kein Angebot.

„Ich müsste peinlichen Social-Media-Klamauk machen"

Die Befürchtung, man müsse sich auf TikTok oder Instagram inszenieren oder bei „Benefit-Olympiaden" mitmachen, die nicht zum eigenen Betrieb passen, ist unbegründet. Welche Kanäle und Formate tatsächlich sinnvoll sind, hängt vom jeweiligen Betrieb, seinen Werten und seiner Zielgruppe ab – nicht von einem vermeintlichen Trend.

Wenn Sie sich in einer dieser Situationen wiedererkennen, lohnt sich ein unverbindliches Gespräch.

Jetzt kostenfreies Erstgespräch vereinbaren →

Die vier Stufen der Methode

Die Vorgehensweise gliedert sich in vier Stufen. Genau genommen sind es sechs Schritte, da die ersten beiden Stufen jeweils aus zwei Teilschritten bestehen – aus Gründen der Übersichtlichkeit werden sie zu vier Stufen zusammengefasst. In jeder Stufe werden die konkreten Maßnahmen und der Umfang der Unterstützung individuell auf den Betrieb abgestimmt.

Stufe 1: Analyse von Betrieb, Handwerk und Region

Am Anfang steht ein Blick auf den Betrieb, das jeweilige Handwerk und die Region, in der Mitarbeiter gesucht werden. Dabei wird geklärt, welche Voraussetzungen im Betrieb selbst noch geschaffen werden müssen. Diese Analyse bildet das Fundament für die spätere Strategie und Markenbildung. Der Betrieb erhält dazu Vorlagen und konkrete Hinweise, um typische Fehler im Wettbewerb um Fachkräfte von vornherein zu vermeiden.

Stufe 2: Botschaften, Texte und Kanäle vorbereiten

Im zweiten Schritt wird alles vorbereitet, was nötig ist, um die Vorteile des Betriebs nach außen sichtbar zu machen: die richtigen Botschaften, Texte und Bildmotive. Ebenso werden die Kanäle ausgewählt, die zum Betrieb, seinen Werten und seinen Rahmenbedingungen passen. Oft reichen dabei gezielte, kleinere Veränderungen für eine spürbare Wirkung – entscheidend ist, nicht dieselben Fehler zu wiederholen wie viele erfolglose Betriebe.

Stufe 3: Aktive Bewerberansprache

Erst wenn die Vorarbeit aus den ersten beiden Stufen abgeschlossen ist, beginnt die aktive Werbung um Bewerber auf den ausgewählten Kanälen. So wird der Betrieb bei der passenden Zielgruppe sichtbar und zieht ausreichend Bewerber an.

Stufe 4: Prozesse, Struktur und Einstieg

Die letzte Stufe betrifft Abläufe und Strukturen im Betrieb selbst. Ziel ist es, dass aus Interessierten tatsächlich Bewerber werden, dass Bewerber im Prozess nicht abspringen und dass neue Mitarbeiter erfolgreich in den Betrieb eingeführt werden.

Ihre Vorteile in der Zusammenarbeit

So läuft die Zusammenarbeit ab

Der Einstieg in den Prozess ist bewusst niedrigschwellig gehalten und umfasst drei Schritte:

Wenn Sie herausfinden möchten, welche Lösung für Ihren Betrieb die richtige ist:

Jetzt kostenfrei einen Termin vereinbaren →

← Zurück zum Ratgeber

Bereit für Klarheit statt Bauchgefühl?

Kostenfreies, unverbindliches Erstgespräch – 1:1 und diskret.

Kostenfreies Erstgespräch buchen